Guarana gegen Migräne und Kopfschmerzen

Guarana gegen Migräne und KopfschmerzenIn Ländern des südamerikanischen Kontinents wird Guarana traditionell als Naturheilmittel gegen Kopfschmerzen und Migräne eingesetzt. Leider gibt es jedoch keine klinischen Studien, die diese Wirkung bestätigen. Trotzdem existieren viele positive Erfahrungen von Migräne-Patienten und eine gesundheitliche Gefährdung durch Guarana kann bei ordnungsgemäßer Anwendung praktisch ausgeschlossen werden. In diesem Artikel betrachten wir die Wirkung von Guarana gegen Kopfschmerzen, erklären die Anwendung und zeigen Alternativen auf.

Migräne – Eine Volkskrankheit

Betrachtet man die Anzahl der erkrankten Personen, kann man zu dem Schluss kommen, dass es sich bei Migräne um eine Volkskrankheit handelt. Etwa 13 % der Frauen und 7 % der Männer leiden unter den Symptomen. Dabei geht eine Migräne Attacke, die bis zu 72 Stunden anhalten kann, weit über den bohrenden Kopfschmerz hinaus. Sehstörungen, Schwindel und Erbrechen können ebenso Bestandteil eines Migräneanfalls sein.

Wie wirkt Guarana gegen Migräne?

Der Grund warum Guarana bei Kopfschmerzen und Migräne helfen kann ist das enthaltene Koffein. Die Wirkung von Koffein gegen Schmerzen ist bekannt und die Substanz daher auch zentraler Bestandteil vieler Schmerzmittel, unter andem Acetylsalicysäure und Paracetamol. Auch die Empirie täuscht nicht. So nutzen viele Geplagte Koffein zum Beispiel bei Spannungskopfschmerzen.

Das Koffein ähnelt dem Migränewirkstoff Triptan und wirkt direkt auf das Nervensystem. So setzen sich die Moleküle direkt an die Rezeptoren, die für die Schmerzübertragung verantwortlich sind. Obwohl Guarana drei bis viermal soviel Koffein wie Kaffee enthält, gilt es als die sanftere Variante. Das Koffein ist nämlich an besondere Gerbstoffe gebunden, die für eine länger anhaltende Wirkung und eine bessere Verträglichkeit sorgen. Hier liegt auch der entscheidende Vorteil gegenüber Kaffee und reinen Koffeintabletten.

Wie wird Guarana bei Kopfschmerzen angewendet?

Gerade bei Migräne ist eine regelmäßige Anwendung wichtig. Eine akute Attacke kann die Einnahme von Guarana nicht mehr stoppen. Deshalb muss Koffein generell spätestens beim auftreten der ersten Anzeichen verwendet werden. Am besten stellt sich allerdings die regelmäßige Einnahme von Guarana Pulver oder Kapseln heraus. Darüber hinaus ist bei Amazon eine Guarana Urtinktur* erhältlich.

Alternativen bei Migräne

Neben Guarana gibt es einige weiter Phytopharmaka die gegen Migräne helfen können. Zu erst sei hier das Mutterkraut genannt (weitere Informationen hier). Der Wirkstoff Partenolid soll die Häufigkeit und Intensität hormonbedingter Migräneattacken senken. Weitere Heilpflanze die häufig bei Migräne angewendet werden sind:

  • Pfefferminzöl
  • Weidenrinde
  • und Pestwurz.

Fazit

Auf Grund des enthaltenen Koffeins in seiner verträglichen und schonenden Form, kann Guarana gegen Kopfschmerzen und sogar Migräne angewendet werden. Dabei lindert Koffein die Symptome und senkt die Häufigkeit der Attacken. Ein vollständiges verschwinden des Krankheitsbildes ist allerdings nicht zu erwarten.

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